BMI-Rechner
Der BMI setzt dein Gewicht ins Verhältnis zu deiner Größe. Er ist eine grobe Screening-Größe für Bevölkerungen — brauchbar zur Orientierung, schlecht darin, einen einzelnen Menschen zu beschreiben. Deshalb zeigt diese Seite die Zahl, den gesunden Bereich für deine Größe und offen auch ihre Grenzen.
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BMI
24,7
Normalgewicht
Gesunder Gewichtsbereich für deine Größe: 59,9 kg–80,7 kg.
Diese Seite nutzt dieselben Formeln wie die CalEasy-App — der Plan hier ist also genau der Plan, den du in der App bekommst. Nichts von dem, was du eingibst, geht an einen Server: Die Rechnung läuft in deinem Browser.
Was die Kategorien bedeuten
- Untergewicht
- < 18.5
- Normalgewicht
- 18.5 – 24.9
- Übergewicht
- 25.0 – 29.9
- Adipositas
- ≥ 30.0
Das sind die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation für Erwachsene. Es sind statistische Bereiche, keine Diagnose, und sie gelten nicht für Kinder, Jugendliche oder die Schwangerschaft.
So wird der BMI berechnet
Der BMI ist dein Gewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat deiner Größe in Metern. Eine erwachsene Person mit 70 kg und 175 cm hat einen BMI von 22,9. Die Bereiche für Erwachsene lauten: unter 18,5 Untergewicht, 18,5 bis 24,9 Normalgewicht, 25 bis 29,9 Übergewicht und ab 30 Adipositas.
Der oben gezeigte gesunde Gewichtsbereich ist nichts anderes als dieselben Grenzwerte, für deine Größe rückwärts gerechnet — also die Gewichte, die einem BMI zwischen 18,5 und 24,9 entsprechen.
Was der BMI nicht verrät
Der BMI kann Muskeln nicht von Fett unterscheiden. Gut trainierte Sportlerinnen und Sportler gelten regelmäßig als übergewichtig, obwohl sie sehr wenig Körperfett haben; umgekehrt kann jemand mit wenig Muskelmasse im Normalbereich liegen und trotzdem mehr Fett tragen als ideal. Er sagt auch nichts darüber, wo das Fett sitzt — und Bauchfett bringt mehr gesundheitliches Risiko mit als dieselbe Menge anderswo.
Er wurde entwickelt, um Bevölkerungen zu beschreiben, nicht einzelne Menschen. Der durchschnittliche Körperbau unterscheidet sich zwischen Bevölkerungsgruppen — bei Menschen süd- und ostasiatischer Herkunft steigt das Gesundheitsrisiko zum Beispiel schon bei niedrigeren Werten — und die Standardbereiche für Erwachsene gelten nicht für Kinder, die Schwangerschaft oder ältere Menschen, bei denen ein etwas höherer BMI oft schützend wirkt.
Behandle einen BMI außerhalb des gesunden Bereichs als Anlass für ein ärztliches Gespräch, nicht als Schlussfolgerung. Taillenumfang, Blutwerte, Fitness und wie sich dein Gewicht über die Zeit entwickelt hat, sagen alle mehr über deine Gesundheit aus als dieses eine Verhältnis.
Die nützlichere nächste Frage
Wenn du dein Gewicht verändern willst, ist die praktische Frage nicht, wie hoch dein BMI ist, sondern was du verbrauchst und was du isst. Der TDEE-Rechner schätzt deine Erhaltungskalorien, und der Kaloriendefizit-Rechner macht aus Zielgewicht und Tempo eine Tageszahl und einen realistischen Zeitplan.
Das Körpergewicht schwankt außerdem aus Gründen, die nichts mit Fett zu tun haben — Wasser, Salz, Glykogen und Verdauung bewegen die Waage von einem Morgen zum nächsten um ein Kilo oder mehr. Wochendurchschnitte sagen dir weit mehr als jede Einzelmessung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein gesunder BMI?
Bei Erwachsenen gilt der Bereich von 18,5 bis 24,9 laut WHO als Normalgewicht. Das ist ein Screening-Bereich und kein individuelles Ziel — viele gesunde Menschen liegen knapp außerhalb, besonders wenn sie überdurchschnittlich viel Muskulatur tragen.
Ist der BMI bei Sportlerinnen und Sportlern aussagekräftig?
Oft nicht. Muskeln sind dichter als Fett, deshalb werden Sportlerinnen und Sportler trotz niedrigem Körperfettanteil häufig als übergewichtig oder adipös eingestuft. Wenn du ernsthaft mit Gewichten trainierst, sagen Körperfettmessungen und der Sitz deiner Kleidung mehr aus.
Gilt der BMI für Männer und Frauen gleich?
Formel und Grenzwerte für Erwachsene sind dieselben, auch wenn Frauen bei gleichem BMI von Natur aus einen höheren Körperfettanteil haben. Das ist einer der Gründe, warum der BMI die Körperzusammensetzung einzelner Menschen schlecht abbildet.
Was tun, wenn mein BMI außerhalb des gesunden Bereichs liegt?
Nimm ihn als Ausgangspunkt für ein ärztliches Gespräch — dort können Taillenumfang, Blutdruck, Blutzucker und deine Vorgeschichte mit einbezogen werden. Wenn eine Gewichtsveränderung das Ziel ist, berechne zuerst deine Erhaltungskalorien und wähle ein Tempo, das du durchhältst.
Kann ich den BMI für mein Kind nutzen?
Nicht mit diesen Bereichen. Kinder und Jugendliche werden stattdessen anhand alters- und geschlechtsspezifischer Perzentilkurven beurteilt, weil sich die Körperzusammensetzung im Wachstum laufend verändert. Frag dazu eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt.
Schätzwerte, keine medizinische Beratung
Diese Rechner schätzen deinen Energiebedarf mit veröffentlichten Formeln. Sie dienen ausschließlich der Information — sie sind keine Diagnose, keine Behandlung und kein Ersatz für professionelle Beratung. Der individuelle Bedarf hängt von Körperzusammensetzung, Medikamenten und Vorerkrankungen ab. Sprich vor größeren Umstellungen mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft — besonders in Schwangerschaft und Stillzeit, unter 18 Jahren oder wenn du eine Erkrankung oder eine Essstörung hast.
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