Kaloriendefizit-Rechner
Gib deine Daten ein und du siehst, wie viel du verbrennst, welches Defizit zu deinem Wunschtempo passt und wie lange dein Ziel ungefähr dauert. Der Rechner warnt dich, wenn ein Tempo deine Zufuhr unter eine sichere Untergrenze drückt — statt die Zahl still nach oben zu runden.
Deine Ergebnisse
Die Ergebnisse aktualisieren sich, während du die Zahlen änderst.
Tagesziel
1.898
kcal / Tag
TDEE
2.448
kcal / Tag
Tägliches Defizit
550
kcal / Tag
Zeit bis zum Ziel
10 Wochen
Diese Seite nutzt dieselben Formeln wie die CalEasy-App — der Plan hier ist also genau der Plan, den du in der App bekommst. Nichts von dem, was du eingibst, geht an einen Server: Die Rechnung läuft in deinem Browser.
Was ein Kaloriendefizit wirklich ist
Ein Kaloriendefizit heißt: Du isst über einen Zeitraum weniger Kalorien, als dein Körper verbraucht. Die Lücke deckt er aus den eigenen Reserven — du nimmst ab. Daran führt kein Weg vorbei: Jede Diät, die funktioniert, funktioniert, weil sie ein Defizit erzeugt — ob sie nun Kalorien zählt, Kohlenhydrate streicht oder dein Essensfenster verkürzt.
Als Faustregel gilt, dass rund 7.700 kcal einem Kilogramm Körpermasse entsprechen (etwa 3.500 kcal pro Pfund). Mit dieser Umrechnung macht der Rechner aus einem Wochentempo eine Tageszahl. Das ist eine Planungsgröße, kein Naturgesetz — in der Realität verläuft die Abnahme holpriger als die Rechnung, weil Wasser, Glykogen und Darminhalt von Tag zu Tag schwanken.
Wie groß sollte dein Defizit sein?
Für die meisten passt ein Defizit von etwa 15–25 % unter dem Erhaltungsbedarf. In der Praxis sind das oft 300 bis 700 kcal am Tag, also grob 0,25–0,7 kg (0,5–1,5 lb) pro Woche. Schneller ist nicht besser: Je größer das Defizit, desto mehr Abnahme kommt aus der Muskulatur statt aus dem Fett — und desto schwerer wird der Plan durchzuhalten, sobald Hunger und Müdigkeit zunehmen.
Ein guter Test: Könntest du diesen Plan einen Monat lang durchziehen, ohne dass Training, Schlaf und Laune zusammenbrechen? Wenn nicht, ist das Tempo zu ambitioniert — und ein langsamer Plan, den du zu Ende bringst, schlägt einen schnellen, den du in Woche drei abbrichst.
Wenn du viel abnehmen willst, kannst du in der Regel ein größeres absolutes Defizit halten als jemand kurz vor dem Ziel, weil das Defizit einen kleineren Anteil eines größeren Gesamtumsatzes ausmacht. Je schlanker du wirst, desto sinnvoller ist es, das Defizit zu verkleinern statt es zu halten.
Warum wir warnen, statt aufzurunden
Wenn dein gewähltes Tempo das Ziel unter etwa 1.200 kcal am Tag bei Frauen oder 1.500 kcal bei Männern drückt, weist der Rechner darauf hin, statt die Zahl heimlich anzuheben. Diese Grenzen sind ein weit verbreitetes praktisches Minimum: Darunter wird es wirklich schwierig, Protein-, Vitamin- und Mineralstoffbedarf über das Essen zu decken, und das Risiko steigt, Muskeln zu verlieren.
Wir zeigen die ehrliche Zahl und die Warnung gemeinsam, damit der Zeitplan weiterhin zu dem Tempo passt, das du gewählt hast. Die Lösung ist ein sanfteres Tempo — oder, wenn es einen medizinischen Grund gibt, tiefer zu gehen, eine Begleitung durch eine Ärztin, einen Arzt oder eine Ernährungsfachkraft.
Ein Rechenbeispiel
Nimm einen 30-jährigen Mann, 180 cm, 80 kg, Schreibtischjob und zwei Trainingseinheiten pro Woche. Mifflin-St Jeor setzt seinen BMR bei etwa 1.780 kcal an. Mit dem Faktor 1,375 für „leicht aktiv“ liegt sein Erhaltungsbedarf bei rund 2.450 kcal am Tag.
Er will 5 kg mit 0,5 kg pro Woche abnehmen. Dieses Tempo braucht ein Defizit von etwa 550 kcal täglich, also ein Ziel von rund 1.900 kcal — deutlich über der sicheren Untergrenze — und dauert ungefähr zehn Wochen. Verdoppelte er das Tempo auf 1 kg pro Woche, fiele das Ziel auf etwa 1.350 kcal: noch über der Grenze für Männer, aber ein harter Plan, den er zehn Wochen kaum durchhält und der ihn eher Muskeln kostet.
Wovon der Rechner ausgeht
Die Schätzung nutzt die Mifflin-St-Jeor-Formel für den Ruheumsatz und einen üblichen Aktivitätsfaktor für alles, was darüber hinausgeht. Beides sind Durchschnittswerte aus Bevölkerungsdaten: Zwei Menschen mit identischen Angaben können sich real um ein paar Hundert Kalorien pro Tag unterscheiden.
Nimm die Zahl als Startpunkt, nicht als Urteil. Tracke zwei bis drei Wochen, schau, was dein Gewicht tatsächlich macht, und passe um 100–200 kcal an, wenn der Trend nicht so läuft wie geplant. Genau diese Rückkopplung macht die Zahl für dich persönlich genau — und deshalb ist Loggen wichtiger, als die erste Schätzung perfekt zu treffen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Kalorien muss ich streichen, um 1 kg pro Woche abzunehmen?
Grob 1.100 kcal am Tag, da rund 7.700 kcal einem Kilogramm entsprechen. Für die meisten ist das ein sehr hartes Defizit — 0,25–0,7 kg pro Woche lässt sich leichter durchhalten und schützt mehr Muskulatur. Schau im Rechner nach, wo ein Tempo von 1 kg deine tägliche Zufuhr wirklich landen ließe, bevor du dich darauf einlässt.
Ist eine 1.200-Kalorien-Diät sicher?
Etwa 1.200 kcal bei Frauen und 1.500 kcal bei Männern sind die praktische Untergrenze, mit der die meisten Empfehlungen arbeiten — kein Ziel, das man anpeilen sollte. An dieser Grenze und darunter wird es schwer, genug Protein und Mikronährstoffe über das Essen zu bekommen. Landet dein Plan dort, nimm das Tempo raus — oder lass dich ärztlich bzw. von einer Ernährungsfachkraft begleiten.
Warum nehme ich im Defizit nicht ab?
Meist liegt es an einem von drei Dingen: Das Defizit ist kleiner als gedacht (ungetrackte Öle, Getränke und Häppchen summieren sich schnell), dein Verbrauch ist niedriger als die Formel schätzt, oder das Waagengewicht wird von Wasser und Darminhalt überdeckt. Gib jeder Änderung zwei bis drei Wochen konsequentes Loggen, bevor du sie beurteilst, und vergleiche Wochendurchschnitte statt einzelner Morgen.
Muss ich jeden Tag gleich viele Kalorien essen?
Nein. Dein Körper reagiert auf die Wochensumme, nicht auf den einzelnen Tag. An ruhigen Tagen etwas weniger und an Trainings- oder geselligen Tagen mehr zu essen, funktioniert gut, solange die Woche aufgeht. Beständigkeit über Wochen zählt deutlich mehr als Präzision innerhalb eines Tages.
Soll ich die Kalorien vom Sport wieder nachessen?
Nicht, wenn dein gewähltes Aktivitätslevel dein Training schon enthält — sonst zählst du es doppelt. Fitnesstracker überschätzen den Trainingsverbrauch zudem gern. Wenn du in manchen Wochen deutlich härter trainierst, ist es meist einfacher, ein Ziel beizubehalten und anhand des Waagentrends nachzujustieren.
Funktioniert dieser Rechner auch zum Zunehmen?
Ja. Stell das Ziel auf Zunehmen, und er berechnet statt eines Defizits einen Überschuss — im Wochentempo deiner Wahl. Ein langsameres Tempo von etwa 0,25 kg pro Woche sorgt dafür, dass mehr von der Zunahme Muskulatur statt Fett ist.
Schätzwerte, keine medizinische Beratung
Diese Rechner schätzen deinen Energiebedarf mit veröffentlichten Formeln. Sie dienen ausschließlich der Information — sie sind keine Diagnose, keine Behandlung und kein Ersatz für professionelle Beratung. Der individuelle Bedarf hängt von Körperzusammensetzung, Medikamenten und Vorerkrankungen ab. Sprich vor größeren Umstellungen mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft — besonders in Schwangerschaft und Stillzeit, unter 18 Jahren oder wenn du eine Erkrankung oder eine Essstörung hast.
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Und hier triffst du sie
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